Länderprofil: Slowakei
Status einer eigenen Design-Policy
Keine eigene nationale Design-Policy. Allerdings erkennt die Strategie für Kultur und Kreativwirtschaft der Slowakischen Republik 2030 Design als Sektor an und stellt fest, dass spezifische Ziele für den Designsektor in den Jahren 2024–25 entwickelt werden.
Design in anderen Policy-Agenden
- CCI-Strategie – Die Strategie für Kultur und Kreativwirtschaft 2030 erwähnt Design, vor allem als Sektor, und verpflichtet sich, bis 2024–25 gezielte Ziele für Design zu definieren. [Integriert → in der Absicht vorangetrieben]
- Strategie zur Kreislaufwirtschaft – Keine eigenständige CE-Strategie vorhanden. Der Fahrplan zur Kreislaufwirtschaft (mit der OECD entwickelt, 2022) wurde nicht formell als Strategie verabschiedet. Die Greener Slovakia – Umweltpolitik bis 2030 enthält eine Erwähnung von „ökologischem Design“. [Erwähnt]
- Digitalstrategie – Die Strategie zur digitalen Transformation für die Slowakei 2030 enthält eine konkrete Maßnahme, „einen Schul-Lehrplan nach dem Prinzip des nachhaltigen, bedarfsorientierten Designs zu erstellen“. [Integriert]
- Innovations-, Industrie-/Entwicklungs- und Architekturstrategien – Es wurden keine Strategien oder Verweise auf Design identifiziert. [Übersehen]
Beobachtungen
Die Slowakei beginnt, die Bedeutung von Design in ihren Kultur- und Digitalstrategien zu signalisieren, mit einer klaren Absicht, bis 2024–25 spezifische Ziele für den Designsektor zu entwickeln. Verweise auf ökologisches und nachhaltiges Design in Umwelt- und Digitalagenden deuten zudem auf ein wachsendes Bewusstsein für Design als Ermöglicher einer grünen und nutzerzentrierten Transformation hin. Die Rolle von Design bleibt jedoch fragmentiert und befindet sich in einem frühen Stadium der Institutionalisierung.
Quellen
- 2030 Digital Transformation Strategy for Slovakia, o. J.
- Strategia CCI SK_2030, o. J.